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Rezensionen
01/2009 "message. Internationale Zeitschrift für Journalismus",
Thomas Schuler
Sie (die Autoren) schreiben über Motivation, Lernprägungen,
Teilnehmer- und Trainererwartungen, Lernerfahrungen, Seminarablauf, Lerntransfer
und darüber, ob und wie man den Erfolg messen kann. Gibt es Anregungen,
die ich ... noch nicht ausprobiert habe? Glücklicherweise ja. Die
Autoren raten: Man sollte jeden Teilnehmer persönlich mit Handschlag
begrüßen und ihn mit Handschlag verabschieden. Das war neu
für mich. Der Hinweis verdeutlicht: Die drei Autoren kümmern
sich um Rahmen, Ablauf und Methoden von Seminaren, weniger um die Inhalte,
die es zu vermitteln gilt. ... Sie geben umfassen Einblick, was Trainer
und Referenten bedenken und beachten sollten. Wie mache ich mich locker?
Wie plane ich ein Seminar? Wie vermittle ich Wissen? Wie vermeide ich
Störungen? Und wie gehe ich damit um, wenn sie dennoch auftreten.
Ich hätte son ein Buch gerne früher gelesen. ... Das Buch füllt
eine Lücke, macht aber zugleich einen Mangel bewusst: Wir Trainer
können nie genug haben von Praxiselementen, Beispielen und Übungen.
Dem Autor eines solchen Buches werde danken - persönlich und mit
Handschlag.
01/2009, BJV-Report
Nr. 1, Seite 31
... Das Buch der drei Autoren behandelt alle Arbeitsschritte von der
Konzeption bis zur Nachbereitung von Lehrveranstaltungen. Es schildert
die psychologischen Aspekte von Lernatmosphäre und Gruppendynamik,
warnt vor schwierigen Seminarphasen, gibt ganz konkrete Tipps: Welche
Sitzordnung eignet sich wofür? Was mache ich mit Störenfrieden?
Welche besonderen Probleme können sich ergeben, wenn mehrere Trainer
zusamnmen einen Kurs gestalten? Manche Betrachtung zur Didaktik, manches
Schaubild mag etwas wissenschaftlich-theoretisch geraten sein. Dafür
entschädigen zahllose Beispiele und Übungen, die sich sofort
umsetzen lassen.
30.01.2009, Giso Deussen (www.medienkarriere.com)
Es (das Trainerhandbuch) bietet Theorie und Praxis vom Lehren und Lernen.
Es schildert Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Seminaren, Workshops,
Trainings und Kursen. Es bietet Anleitungen und Übungen sowie Tipps
und Beispiele aus der Praxis. Zwar ist das Handbuch von Praktikern für
Praktiker geschrieben, aber auch die Rückkopplung zur theoretischen
und wissenschaftlichen Fundierung kommt nicht zu kurz. ... Die Fülle
des dargebotenen Materials kann den geneigten Leser zwar erschlagen, aber
gemäß der Gattung "Handbuch" soll man die Publikation
mehr als Nachschlagewerk benutzen und nicht als von Seite 1 bis Schluss
zu lesende Studie (was allerdings nicht verboten ist). ... Das "Trainerhandbuch
Journalismus" füllt eine Marktlücke und bietet dem gezielt
suchenden und schon etwas vororientierten Trainer einen hohen Nutzwert.
12.01.2009, Jens-Uwe Meyer, Geschäftsführer "die Ideeologen
GmbH"
Ein sehr gut strukturiertes Werk, das zur Pflichtlektüre für
alle werden sollte, die in der Journalistenausbildung tätig sind
oder sein wollen. Die Autoren geben einen sehr fundierten Einblick in
das Handwerk des Trainers. Sie gehen auch auf die Situation und die Motivation
von Teilnehmern ein, wechseln also die Perspektive.
Das Buch ist ein sehr guter Leitfaden, den man bei der Arbeit in der
Journalistenweiterbildung stets als hilfreichen Ratgeber zur Hand nehmen
kann.
29.11.2008 (amazon.de)
Die Schnelligkeit der Information ist im heutigen Alltag nicht mehr aufzuhalten,
doch gerade das darf und soll nicht die Qualität der Information
beeinträchtigen. Wichtig ist es im modernen Kommunikationszeitalter
grösste Sorgfalt auf Qualitätssicherung in der Medienwelt zu
legen. Deshalb ist eine fundierte und professionnelle Aus- und Weiterbildung
für Medienschaffende von grosser Wichtigkeit und das auf allen Ebenen:
vom Chefredakteur bis zum Berufseinsteiger. Das Trainerhandbuch Journalismus
zeichnet den Weg zwischen Theorie und Praxis, zwischen den Medien heute
und morgen. Ein Must für jeden, der im Journalismus seine Bestimmung
und seinen Beruf fühlt und dies weitervermitteln möchte und
weitervermitteln kann.
02.11.2009 (Norbert Linke, Nachrichtenchef FFH)
Wenn (zum Beispiel) ein guter Nachrichtenmann Nachrichtenchef wird, eine
begnadeter Moderator Moderationstrainer, allgemein ein Fachmann zum Chef
- ist er dann schon ein guter Chef & Manager, "bloß"
weil er sein Fachgebiet beherrscht? Genauso ist es mit Trainings. Das
Pädagogische hat uns niemand beigebracht. Versuch und Irrtum waren
das Gebot der Stunde - wen hätte man fragen können? Und jetzt
kommt dieses Buch. Und exerziert all das systematisch durch, was man sich
bisher zusammenreimen mußte. Da gehen alle Nas´ lang Lichter
auf und es wird einem klar, wie Lernen funktioniert, welche gruppendynamischen
Prozesse ablaufen, was es mit den persönlichen Bestätigungs-
und Orientierungsbedürfnissen der Teilnehmer auf sich hat (all dies
nur Beispiele) - ja, das ist wertvoll, wichtig und richtig. Anders gesagt:
Dieses Buch hat mir enorm viel gegeben und auch klar gemacht, wieviel
Glück ich hatte, in meinen Trainings offenbar einen Stil gefunden
zu haben, der wohl funktionierte.
14.10.2008 (amazon.de)
Dieses Buch geht in die Tiefe. Salopp gesagt 'ein schwerer Brocken',
den man mal nicht so nebenbei konsumieren kann (dafür ist es sicherlich
auch nicht gemacht!). Der Buchaufbau ist sauber strukturiert, Grafiken
und Praxisbeispiele helfen beim Verständnis. Lehren und Lernen, QM,
Feedbackregeln, wissenschaftliche Erläuterungen ... eine Menge Stoff,
der viel Zeit und Aufmerksamkeit bei der Bewältigung einfordert.
Dieses Trainerhandbuch ist für Journalisten, die als Trainer oder
Coach arbeiten, ein must-have! Absolut empfehlenswert.
09.10.2008 (LfM
– funkfenster online)
Wer Menschen etwas beibringen will, kommt an einer ordentlichen Portion
Enthusiasmus nicht vorbei. Nur wer begeistert, hinterlässt Spuren. Hans
Paukens, Kirsten Annette Vogel und Ursula Wienken lassen daran in ihrem
„Trainerhandbuch Journalismus“ keinen Zweifel. … Kurzum: Ein lesenswertes
Buch, das sich nicht zum schnellen Durchblättern eignet und das trotz
oder gerade wegen seiner fast schon philosophischen Exkurse etwas ganz
Besonderes ist.
20.09.2008 (amazon.de)
… Das Werk enthält neue Einsichten im Großen wie im Kleinen … und auch
wenn mir zuerst die Verknüpfung von Hirnforschung, Pädagogik, Erwachsenenbildung
und den täglichen Ansprüchen des journalistischen Alltags etwas waghalsig
erschien, so bin ich nun doch überzeugt. Insgesamt: 5 Sterne! Diese Autoren
wissen, was sie tun.
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